Pressebericht zum Kroatien-Austausch 2015 in Rastatt

Neunter Schüleraustausch zwischen LWG und Partnerschule in Zagreb

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Rastatt (cb). „Brücken verbinden“ war das Thema der Projektarbeit innerhalb des neunten Schüleraustausches, bei dem für 10 Tage 17 Schülerinnen und Schüler des Gimnazija Lucijana Vranjanini aus Zagreb den Gegenbesuch im Mai bei ihren Austauschpartnern am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Zagreb erwiderten.

Innerhalb des Projektes mussten die Jugendlichen im Alter von 15 bis 16 Jahren in Zweiergruppen, je ein deutscher Schüler mit seinem kroatischen Partner, eine der zahlreichen Brücken in Rastatt und Umgebung besuchen, so z.B. den Rohrersteg oder die Rheinbrücke in Wintersdorf. Sie erforschten ihre Baugeschichte und heutige Bedeutung. Danach fassten sie ein Ereignis aus der Brückenhistorie in einem Gedicht, einer Einweihungsrede oder einer fiktiven Geschichte zusammen. Die Ergebnisse veröffentlichten sie in einer anschaulichen Broschüre. Die intensive Vorplanung und die Gestaltung Ergebnisse des Projektes lag in den Händen der verantwortlichen Lehrer, Tomislav Babic auf kroatischer Seite und auf Seite des LWG bei Martin Kimmig. In die Broschüre flossen auch die Eindrücke eines Ausfluges nach Straßburg ein. Dabei erfuhren alle Beteiligten beim Fußmarsch über die „Passerelle des Deux Rives“, der großen Fußgängerbrücke über den Rhein zwischen Kehl und Straßburg, wie wichtig Brücken zum gegenseitigen Austausch und Verständnis zwischen Völkern sind.

Natürlich kam der Unterrichtsbesuch in verschiedenen Fächern am LWG nicht zu kurz um die Unterschiede der Schulsysteme in Kroatien und Deutschland selbst zu erleben zu können. Für die kroatischen und deutschen Schüler gleich interessant war, auf Vermittlung eines Gastvaters, der Besuch der Gewerbeschule Durlach. Verschiedene Ausbildungsberufe wurden vorgestellt und in der Bäckerklasse durften alle selbst einmal als Bäcker aktiv werden. Traditionell war schon der Empfang durch die Stadt Rastatt, die Einladung der katholisch-kroatischen Gemeinde in Gaggenau und natürlich eine Führung durch das Rastatter Schloss.

Beim gemeinsamen Abschlussabend konnte man von den beteiligten Schülerinnen und Schülern erfahren, dass sie durch die Begegnungen in Zagreb und Rastatt viel Neues und Interessantes über den Alltag eines Nachbarlandes gelernt haben und neue Brücken geschlagen wurden. Wie diese Brücken verbinden zeigte auch, dass sich zum gleichen Zeitpunkt der diesjährigen Begegnung sich frühere Teilnehmer des Austausches in Rastatt wieder getroffen haben.

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